Dominika Anna Koziar

Kunstausstellung Dominika Koziar

Dominika Anna Koziar – Kunst mit organischem Puls

Dominika Anna Koziar (*1989 in Polen) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich zwischen den Disziplinen Kunst, Architektur, Design und Musik bewegt. 

Schon früh erhielt sie eine Ausbildung in der Kunst – u. a. bei dem namhaften polnischen Zeitgenossen Bolesław Polnar.  Später wandelte sie ihre Perspektive durch das Architekturstudium an der TU Wien und begann, biologische Prozesse und organische Strukturen in digitale Methoden, parametrisches Design und ästhetisch-handwerkliche Prozesse zu übersetzen. 

Spiel mit Zeit, Linie und Imperfektion

Dominikas Arbeiten zeichnen sich durch eine unverkennbare, mutige Handschrift aus: Linien, die organisch „wachsen“, Materialien, die improvisierend verformt werden, und eine radikale Neugier auf das Zufällige, das Unvollkommene. 

Dabei geht es ihr nicht nur um das perfekte Ergebnis, sondern ebenso um den Entstehungsprozess – fast schon punkig in seiner Haltung zur „glatten“, makellosen Architektur und Designwelt.  Kunst und Design verschmelzen bei ihr zu einem sinnlichen Erlebnis, in dem Oberflächen haptisch begreifbar, Formen lebendig und Zeit sichtbar wird.

In einigen Serien visualisiert sie sogar Zeit selbst: etwa als rhythmisch wachsende Linie („Time is a landscape“) oder als experimentelle Zeichnung in fixierter Dauer („27 seconds“, „181 seconds“), bei denen die Dauer den Pinselstrich steuert. (siehe Bilder oben)

Ausstellungen & internationale Präsenz

Dominika hat ihre Arbeiten u. a. in Wien, München, Traunstein, New York und Opole gezeigt.  Ihr Werk bewegt sich spielerisch zwischen Galerieinstallation und greifbarer Alltagssensibilität – und lädt ein, genauer hinzuschauen: Wie kann eine Linie Zeit verformen? Wie kann Design das Unperfekte umarmen?

Sie geht ab Ende Oktober nach Polen – in Ihre Heimat zurück und präsentiert exklusiv für einen Monat Ihre Kunst im IUS.

Der Titel der Ausstellung ist: Fck Perfection – I want my soul back.

Die Bilder können auch erworben werden. Preisliste liegt vor Ort aus.

Die Bilder sind bis Ende Oktober in der IUS zu üblichen Öffnungszeit zu bewundern.

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